🇳🇱 Info 2026

Niederlande: Die Salderingsregeling endet am 1. Januar 2027

🇳🇱

Solaranlagen in den Niederlanden

Salderingsregeling bis einschließlich 31.12.2026, entfällt ab 1. Januar 2027; 0 % MwSt. auf Solarmodule auf oder bei einer Wohnung, einschließlich Montage

1.086
kWh/m²/Jahr
Horizontale Einstrahlung in De Bilt (PVGIS, Mittel 2005-2023)
32
Gemeinden
mit eigener Seite auf SolarBenelux
0,244 €
/kWh
Durchschnittspreis für Haushalte (2.500 bis 4.999 kWh/Jahr), alle Steuern und Abgaben inbegriffen (Eurostat, 1. Halbjahr 2026)

Warum 2026 Solaranlagen in den Niederlanden installieren?

In der Mitte der Niederlande (De Bilt) beträgt die Sonneneinstrahlung auf eine horizontale Fläche im Mittel rund 1.086 kWh/m² pro Jahr (PVGIS, Europäische Kommission, Mittel 2005-2023). Die Amortisationszeit hängt vor allem vom Preis der Anlage, von der Ausrichtung des Daches, vom selbst verbrauchten Anteil der Erzeugung, von Ihrem Strompreis und von der Vergütung für den eingespeisten Strom ab. Die Salderingsregeling endet am 1. Januar 2027; laut der niederländischen Behörde RVO verlängert sich dadurch die Amortisationszeit kleinerer Solaranlagen.

☀️

Sonneneinstrahlung

Laut PVGIS erzeugt 1 kWp mit Südausrichtung und optimaler Neigung in Utrecht rund 1.026 kWh pro Jahr (14 % Systemverluste). Etwa drei Viertel der jährlichen Sonneneinstrahlung entfallen auf April bis September; von November bis Februar ist es nur etwa ein Zehntel (PVGIS, De Bilt, Mittel 2005-2023). Trotz oft grauer Herbst- und Wintermonate (KNMI) hat laut Eurostat-Daten von Ende 2024 kein Land der Europäischen Union mehr installierte Photovoltaikleistung pro Einwohner als die Niederlande.

⚡

Strompreis seit 2021

Laut Eurostat zahlte ein niederländischer Haushalt mit einem Verbrauch zwischen 2.500 und 4.999 kWh pro Jahr im ersten Halbjahr 2026 durchschnittlich 0,244 € pro kWh, alle Steuern und Abgaben inbegriffen. Dieser Preis ist nicht stetig gestiegen: 0,1284 € pro kWh im ersten Halbjahr 2021, 0,3572 € im ersten Halbjahr 2023, 0,2177 € im zweiten Halbjahr 2024. Ihr Preis hängt von Ihrem Versorger und Ihrem Vertrag ab. Jede selbst erzeugte und direkt verbrauchte kWh müssen Sie nicht bei Ihrem Versorger kaufen: Dieser Teil Ihres Verbrauchs hängt nicht mehr vom Strompreis ab. Den Rest beziehen Sie weiterhin aus dem Netz, und Netzentgelte bleiben fällig. Bis einschließlich 31. Dezember 2026 kann eingespeister Strom mit dem Verbrauch verrechnet werden (Salderingsregeling). Ab dem 1. Januar 2027 vergütet der Versorger den eingespeisten Strom: bis 2030 mit mindestens 50 % des Liefertarifs ohne Steuern (Rijksoverheid).

🏠

Eigenverbrauch

Mit Solarmodulen erzeugen Sie einen Teil des Stroms, den Sie verbrauchen, selbst. Wie viel davon Sie direkt vor Ort nutzen, hängt von der installierten Leistung und von Ihren Verbrauchszeiten ab; eine Hausbatterie kann diesen Anteil erhöhen. Ab dem 1. Januar 2027 zählt dieser Anteil mehr: Eingespeister Strom wird dann nicht mehr über die Salderingsregeling verrechnet, sondern vom Energieversorger vergütet, bis 2030 mit mindestens 50 % des Liefertarifs ohne Steuern.

🌿

Umweltauswirkungen

Wie viel CO2 Solarstrom vermeidet, hängt vom Strommix ab, den er ersetzt. Die Europäische Umweltagentur veröffentlicht jedes Jahr die CO2-Intensität der Stromerzeugung jedes EU-Landes. Photovoltaikstrom ist erneuerbare Energie: Er zählt zum europäischen Ziel von mindestens 42,5 % erneuerbarer Energie im Jahr 2030 (Richtlinie (EU) 2023/2413).

Förderungen und Regeln für Solarenergie in den Niederlanden: Stand Oktober 2026

Informationen am 08.10.2026 auf den offiziellen Websites geprüft.

🔄

Salderingsregeling

  • •Verrechnung mit dem Netz (Salderen) bis einschließlich 31. Dezember 2026, ab 1. Januar 2027 abgeschafft.
  • •Bis dahin wird der eingespeiste Strom übers Jahr mit Ihrem Verbrauch verrechnet, höchstens bis zur Höhe Ihres Verbrauchs. Einen etwaigen Überschuss vergütet Ihr Energieversorger.
  • •Kein schrittweiser Abbau: Das Salderen endet auf einmal am 1. Januar 2027. Danach zahlt Ihr Energieversorger für eingespeisten Strom eine Vergütung, die bis 2030 mindestens 50 % des Liefertarifs ohne Steuern beträgt.

Offizielle Quelle

💰

0 % MwSt. auf Solarmodule für Wohngebäude

  • •0 % MwSt. auf Lieferung und Installation von Solarmodulen auf oder bei Wohngebäuden, einschließlich Nebengebäuden.
  • •Sie zahlen keine 21 % MwSt.: Wie viel Sie sparen, hängt vom Preis Ihrer Anlage ab. Fordern Sie Angebote an, um es zu beziffern.
  • •Der Nullsatz gilt seit 2023. Die niederländische Steuerverwaltung (Belastingdienst) nennt kein Enddatum (geprüft im Oktober 2026).

Offizielle Quelle

🏭

SDE++ für Unternehmen

  • •Betriebsförderung der RVO für Unternehmen und gemeinnützige Organisationen, die in großem Maßstab erneuerbare Energie erzeugen; für Photovoltaik wird sie 15 Jahre lang gezahlt.
  • •Photovoltaik: Anlagen ab 15 kWp mit Großverbraucheranschluss (mehr als 3 x 80 A) und einer Transportindikation des Netzbetreibers. Gefördert wird nur der ins Netz eingespeiste Strom.
  • •Antragsrunde 2026: Anträge vom 27. Oktober bis 26. November 2026.

Offizielle Quelle

📋

EIA: Steuerabzug für Unternehmen

  • •Energie-investeringsaftrek (EIA): Ein Teil der Investitionskosten ist vom steuerpflichtigen Gewinn abziehbar, wenn die Investition auf der Energielijst steht. Den Satz veröffentlicht die RVO.
  • •Für Photovoltaik ermöglicht die Energielijst 2026 die EIA für Systeme bis 100 kW Gesamtleistung.
  • •Die EIA ist für dieselbe Anlage nicht mit der SDE++ kombinierbar.

Offizielle Quelle

Sofort-Solarrechner

Schätzen Sie mit wenigen Klicks den Jahresertrag einer Anlage auf Ihrem Dach.

Annahmen und Quellen

Geschätzter Ertrag = Spitzenleistung (kWp) × jährlicher Ertrag des Landes in kWh pro kWp: Belgien 1.045, Niederlande 1.026, Luxemburg 1.067 (PVGIS 5.3, Europäische Kommission; Dach nach Süden, optimale Neigung, ohne Verschattung, 14 % Systemverluste; Berechnungspunkte: Brüssel, Utrecht, Luxemburg-Stadt). Der Modulwirkungsgrad ist in der Spitzenleistung bereits enthalten und wird nicht ein zweites Mal angewendet. Der tatsächliche Ertrag hängt von Ausrichtung, Neigung und Verschattung Ihres Daches ab.

Spitzenleistung: Annahme von 0,125 kWp pro m² Dachfläche, also 8 m² pro kWp (Richtwert des SPW Énergie, der 8 m² Modulfläche pro kWp angibt). Die installierbare Leistung hängt von den gewählten Modulen und von der tatsächlich nutzbaren Dachfläche ab und wird im Angebot festgelegt.

Derselbe SPW Énergie nennt rund 850 kWh pro kWp und Jahr; in Brüssel legt BRUGEL einen Medianertrag von 850 kWh pro kWp und Jahr zugrunde. Der hier verwendete PVGIS-Ertrag gilt für ein ideales Dach.

Dieser Rechner schätzt weder Einsparungen noch Amortisationszeit. Ihre Einsparungen hängen vom selbst verbrauchten Anteil Ihrer Erzeugung, vom Preis Ihres Vertrags und von der Einspeisevergütung Ihres Versorgers ab. In der Wallonie gilt die Kompensation nur für Anlagen, die vor dem 1. Januar 2024 zertifiziert wurden. In den Niederlanden endet die Salderingsregeling am 1. Januar 2027. Bitten Sie den Installateur um eine Schätzung auf Grundlage Ihres Verbrauchsprofils.

Für Kosten und Wirtschaftlichkeit über die Laufzeit fordern Sie detaillierte Angebote an, die den Preis, die Garantien für Module und Wechselrichter und den angenommenen Eigenverbrauch angeben.

32 Gemeinden in den Niederlanden

Wählen Sie Ihre Gemeinde für die Details und eine kostenlose Angebotsanfrage.

Bevor Sie ein Angebot anfordern

Den Installateur prüfen

Fragen Sie den Installateur vor der Unterschrift nach seinen Qualifikationen und nach Referenzen aktueller Projekte.

Solardaten

Der vom Rechner geschätzte Ertrag beruht auf PVGIS 5.3, dem Werkzeug der Gemeinsamen Forschungsstelle der Europäischen Kommission: Jahresertrag berechnet für Brüssel, Utrecht und Luxemburg-Stadt, Dach nach Süden, optimale Neigung, 14 % Verluste.

Kostenlos und unverbindlich

Die Anfrage ist kostenlos und unverbindlich.

Ihre Daten geschützt

Ihre Daten werden nur an die angefragten Installateure übermittelt, DSGVO-konform.

Fordern Sie kostenlose und unverbindliche Angebote an

Kostenlos und unverbindlich.